Modell und Organismus, die drei Begriffe: Intelligenz, Lernen und BewusstseinAlgebra und Verkörperung
Bis heute kennen wir nur einen Typ von
Entitäten, die evolutionär zu etwas vergleichbarem in der
Lage ist, nämlich biologische Organismen. Und da sprechen wir
nicht von Kostenfunktion, sondern von Stoffwechsel und Sterblichkeit.
Biologen haben ohne Ende Beispiele
dafür, dass Organismen auf Umweltreize reagieren, dass sie etwa
den Standort wechseln, wenn ihnen an einem Ort Stoffe fehl ...
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Strukturwandel der Marktwirtschaft? Feudale Reminiszenzen, Kunstmarkt: Erneuerung ausgeschlossen (nicht lektorierter Rohentwurf)Aufstand des Marktes
Der Kunstmarkt ist also im eigentlichen Sinne und Selbstverständnis
der Marktwirtschaft kein Markt. Und trotzdem funktioniert er wie ein
Markt, wie ein Quasi-Markt. Natürlich muss an dieser Stelle die
Frage gestellt werden, ob die Unterschiede zwischen dem Kunstmarkt
und den ’normalen‘ Märkten auf etwas hindeuten, was
vielleicht einen Strukturwandel innerhalb der Marktwirtschaft
bedeuten kann, oder ob diese Unterschiede gewissermaßen die
ganze Bandbreite der Marktwirtschaft ausmessen?
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Einmal mehr auf’s Ganze, Roulette mit dem Untergang, Die Tugend der Tatkraft, Kyrie eleison des ManagementsWelt-Roulette
Das
Spiel mit den Devisen ist ein Spiel ohne Grenzen. In diesem doppelten
Sinne: transnational und ohne Limit. Ist der Dollar stark, stehen die
Währungen der sog. Schwellenländer und Emerging Markets
unter Druck. Ihren Währungen setzen eine straffe US-Geldpolitik
und zunehmende politische Instablität enorm zu, besonders in der
Handelspolitik wie wir das derzeit (2018) erleben.
Die
sog. BRICS-Staaten
Vom Geld zum Geld, das Geld ist weg (nicht lektorierter Rohentwurf)Vom Geld
Vom
Geld kommt nichts. Dass im Geld, gar im Bargeld eine autonome Kraft,
eine Energie wohne, die in der Lage wäre, Geld zu vermehren,
diese Vorstellung mag zwar erotisch, autoerotisch sein, funktioniert
nur leider am besten in Jugendträumen und Seeräubergeschichten.
Auch die auf einer einsamen Südseeinsel vergrabene Geldkiste ist
zunächst einmal wenig Wert, wenn sie lediglich gefunden und im
Garten hinter’m Haus wieder vergraben oder ins Kopfkissen
eingenäht wurden. Geldhaltung oder Dagobert Duck& ...
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Macht Ein Grenzfall des Bewusstseins
Wir bestimmen Macht als einen Grenzfall des Bewusstseins. Nicht,
dass wir meinen, Macht wäre nicht ubiquitär, im Gegenteil.
Als Vorstellung, wie als reale Macht, ist sie das. Wir müssen
also fragen: woher kommt diese Vorstellung von Macht? Wie kommt es
dazu, dass diese Vorstellung so verankert sein kann in unserem
Bewusstsein, dass sie Handlungen motiviert, die andere Menschen das
Leben kosten können? Und sie eben als diesen Grenzfal ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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(Faust II, 5. Akt, Szene 2) - eine der bis heute profiliertesten Thesen zum Thema Glück überhauptFausts Tod
Faust
Die Sterne bergen Blick und Schein,
Das Feuer sinkt und lodert klein;
Ein Schauerwindchen fächelt's an,
Bringt Rauch und Dunst zu mir ...
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SWR-RechtsredaktionAsyl und Grundgesetz
Ist eine
Obergrenze zulässig?
Die Stimmen, die eine zahlenmäßige
Begrenzung des Grundrechts auf Asyl fordern, werden immer lauter.
Einige wollen sogar die komplette Abschaffung. Doch ob das
Grundgesetz eine Obergrenze erlaubt, ist bei Staatsrechtlern hoch
umstritten.
"Das Grundrecht auf Asyl für
politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt au ...
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Zum Ende der Ideengeschichte eines KonstruktsWas es heißt, die Persönlichkeit zu kennen
Von Zeit zu Zeit ist es nötig, sich vor Augen zu halten, was Wissen
in einer empirischen Sozialwissenschaft bedeutet, wie es dort
generiert wird, und wo der wesentliche Unterschied zum Alltagswissen
liegt. Denn das ist sehr unübersichtlich geworden.
Wo
liegen zum Beispiel die grundlegenden Unterschiede, ob ich etwas über
bestimmte, mir bekannte Menschen weiß, oder ob ein Psychologe
behauptet, die Persönlichkeitsmerkmale derselben Menschen zu
kennen?
Der
erste gravierende Unterschied: Der Psychologe kennt diese Menschen
gar nicht. Ich hingegen kenne sie. Ich lebe mit ihnen zusammen. Aber
selbstverständlich muss er sie auch nicht kennen. Es reicht,
wenn sie seine Fragebögen ausfüllen. Denno ...
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Das Leben und seine ständigen ÜberforderungenAlltägliche Überforderungen
Das Sisyphos-Christus-EGO
Tragikomik
Fragen, die man falsch gestellt,
Schafft man nicht mehr aus der Welt;
Man verbringt dann seine Tage
Grübelnd über solcher Frage,
Und man kanns noch Gnade nennen,
Stirbt man ohne zu erk ... ... mehr
Eine neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«Schuld
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Link zum Text: Friedrich Nietzsche 'Zur Genealogie der Moral'
Was also heißt 'Wert'? Insbesondere Wert des Lebens? Hat
etwas Wert an sich, z.B. der Andere durch sein faktisches Mensch-Sein
oder ist so etwas wie eine besondere Werterfahrung notwendig.
Lévinas schien in diese Richtung zu weisen. Oder sind wertende
Akte vorgängig? Und falls wertende Akte vorgä ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
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