Intelligenz? Was bitte?Die Mensch-Maschine, die Intelligenz und die Ähnlichkeit
„Nihil est in intellectu, quod
non antea fuerit in sensu, nisi intellectus ipse.“
„With four parameters I can
fit an elephant, and with five I can make him wiggle his trunk.“
Es ist reizvoll, einen Bogen zu
schlagen, den man größer kaum schlagen kann. ...
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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle (nicht lektorierter Rohentwurf)Neue Quellen der Staatsausgaben
Dort,
wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der
Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende
Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der
Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster
Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles)
I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren
Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da
hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...
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Globalisierung (nicht lektorierter Rohentwurf)Japans Modell weltweit
Abenomics heißt
das, was Japans Wirtschaft als Medizin aus der Krankheit, die als
eine nationale Wirtschaftskrise diagnostiziert war, verordnet wurde.
Sewit nunmehr über 25 Jahren bekämpft die Bank of Japan die
Krise mit den stets gleichbleibenden Mitteln bzw. Instrumenten:
expansive Geldpolitik, kreditfinanzierte Konjunkturprogrammen und
Strukturreformen der Wirtschaft. Und seit dem Jahr 2013 stellen
Experten eine deutliche Forcierung der Geldschwemm ...
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Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel, Das rechte Kleid zum gegebenen Anlass (nicht lektorierter Rohentwurf)Inflationszielstrategie - Das Patchwork aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft
Geht es darum,
die Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel und bei den
Geschäftsbanken zu bekämpfen, dann greift man zur
Fristigkeitsverlängerung bzw. Ausdehnung von Laufzeiten bei
Liquiditätsoperationen. Das klingt technisch, ist aber nichts
anderes als die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit
wichtiger Finanzmärkte, die alleine nicht mehr marktfähig
sind. Auch bei der Definition der zentralbankf ...
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Lorena Jaume-Palasi, Matthias Spielkamp:
Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung
AlgorithmWatch Arbeitspapier Nr. 4, Berlin 2017
Ethik in der Digitalisierung
Von Algorithmen gesteuerte,
automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decisionmaking, ADM)
nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Sie
reichen von Fahrerassistenz-Systemen, die Autos bei Gefahr
abbremsen, bis hin zu Software, die darüber entscheidet, ob
jemandem ein Kredit gewährt wird. Auch staatliches Handeln wird
immer öfter von ADM-Systemen unterstützt, sei es in der
„vorausschauenden Polizeiarbeit“ (predictive ...
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2015 Die Friedenspreisrede von Navid KermaniÜber die Grenzen -
Jacques Mourad und die Liebe in Syrien
An
dem Tag, als mich die Nachricht vom Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels erreichte, am selben Tag wurde in Syrien Jacques Mourad
entführt. Zwei bewaffnete Männer traten in das Kloster Mar
Elian am Rande der Kleinstadt Qaryatein und verlangten nach Pater
Jacques. Sie fanden ihn wohl in seinem kargen kleinen Büro, das
zugleich sein Wohnzimmer und sein Schlafzimmer ist, packten ihn und
nahmen ihn mit. Am 21. Mai 2015 wurde Jacques Mourad eine ...
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a propos Beuys
Ich würde gern
ein klareres Bild davon gewinnen, was an der Arbeit Josef Beuys' es
eigentlich war, das ihm seine außerordentliche hohe Resonanz
eingebracht hat und in welchem Umfeld es dazu kam. Mehr als eine
vorläufige Plausibilisierung erwarte ich nicht.
Ich geh& ...
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Was heißt bei Heidegger Transzendenz?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Dazu würde ich gern auf zwei Passagen aus „Sein und Zeit“ hinweisen
(bitte
nicht erschrecken vor dem folgenden Heidegger-Zitat. Ich erläutere
es gleich auf der nächsten Seite.):
„Das
»Transzendenzproblem«“, heisst es da, „kann
nicht auf die Frage gebracht werden: wie kommt, ein Subjekt hinaus zu
einem Objekt, wobei die Gesamtheit der Objekte mit der Idee der Welt
identifiziert wird. Zu fragen ist: was ermöglicht es
ontologisch, daß Seiendes innerweltlich begegnen und als
begegnendes objektiviert werden kann? Der Rückg ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesNietzsche gegen Marx
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ein anderes verfehlt Nietzsche
meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die
Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort:
Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind
jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete
Arbeitskraft in den Produktionsprozess ein. Der Markt, auf dem
Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ
Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig
einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch
die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten.
Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen,
keine anderen Kopplungswege für die Verbindung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erfinden.
Die Marxsche Antwort
ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort.
Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...
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Foto: © Monika. M. Seibel, »Ernte«
Der Satz vom Grund
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Heidegger
untersucht den Satz „Nichts ist ohne
Grund“.
Die
positive Umschrift des Satzes wäre, so Heidegger:
Alles
Seiende hat einen Grund.< ...
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Daten Sammelwut
Was wissen wir über einen einzelnen Menschen, wenn wir alle Datensätze, die heute über ihn gesammelt werden, zusammentragen:
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