Legitimität und das tolerable UnguteLegitimität
Und
selbst wenn diese Form, die Demokratie, historisch gerade wie in der Schweiz bisweilen
in einer besonders ausgeprägten Form als direkte
Demokratie
besteht, sagt das noch nichts über die Qualität der
getroffenen Entscheidungen, die auf diese Weise zustande kommen. Art.
72, Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw ...
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Generelles zu SymbolfunktionenDemokratie und Parlamentarismus
Grob eingeteilt haben
Parlamente
vier Grundfunktionen: eine Repräsentationsfunktion, als das
sollten sie nicht nur den Wählerwillen artikulier ... ... mehr
»... obgleich an sich von nicht sonderlicher Erheblichkeit«Vom verschwundenen Nichts bei Kant
Schöpfung
und Täuschung sind die beiden zentralen philosophischen Themen,
die den, der über sie nachdenkt, in Kontakt mit dem Nichts
bringt. Vergegenwärtigen wir uns Kants Problem: ...
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Was
Ethik leisten soll • Kann man traumatische Erfahrung übersetzen? - das Böse, Teil 2Vom Baum der Erkenntnis essen
Von
den verbotenen Früchten des Baums der Erkenntnis zu
essen, sollte einmal den Sünder befähigen, gut und böse
sicher zu unterscheiden. Die alttestamentarische Geschichte ist nicht
ohne Rätsel. Zwei Fragen liegen übereinander. Die obere
verdeckt die darunterliegende. Die oben liegende lautet: Was ist
eigentlich so schlimm daran, vom Baum der Erkenntnis zu essen, wenn
anders man nicht weiß, was gut und was b&ou ...
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Von Michel Houellebecq bis Blaise PascalZitate über Langeweile
Es
scheint bisweilen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Menschen
weniger denn je bereit sind, Langeweile zu ertragen, und ohne jeden
Zweifel füllen Abwechslung und „Action“ heute die
Ka ...
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John Locke und die StaatsmachtMacht medium rare
Zweifellos war Macht in England, Frankreich und Deutschland damals
ganz unterschiedlich organisiert, unterschiedlicher wie es kaum
unterschiedlicher geht. Dort eine Demokratie, hier Ludwig XIV und der
Alte Fritz. Dort stand die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund,
sowohl im Denken wie auch in der Staatsverfassung, hier waren Denken
und Staat nie weiter auseinander, als zu jener Zeit.
Das Denken wurde geprägt von einer
Neuentdeckung der Schriften von Platon, die die Grundlage der
Philosophie von Leibniz bildete, in England lagen ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesNietzsche gegen Marx
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ein anderes verfehlt Nietzsche
meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die
Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort:
Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind
jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete
Arbeitskraft in den Produktionsprozess ein. Der Markt, auf dem
Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ
Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig
einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch
die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten.
Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen,
keine anderen Kopplungswege für die Verbindung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erfinden.
Die Marxsche Antwort
ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort.
Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...
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