Vom Geld zum Geld, das Geld ist weg (nicht lektorierter Rohentwurf)Vom Geld
Vom
Geld kommt nichts. Dass im Geld, gar im Bargeld eine autonome Kraft,
eine Energie wohne, die in der Lage wäre, Geld zu vermehren,
diese Vorstellung mag zwar erotisch, autoerotisch sein, funktioniert
nur leider am besten in Jugendträumen und Seeräubergeschichten.
Auch die auf einer einsamen Südseeinsel vergrabene Geldkiste ist
zunächst einmal wenig Wert, wenn sie lediglich gefunden und im
Garten hinter’m Haus wieder vergraben oder ins Kopfkissen
eingenäht wurden. Geldhaltung oder Dagobert Duck& ...
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Absolute und relative Konzentration, Konzentration und Konkurrenz, Krisen und Selbsterneuerungen, ... und Größen (nicht lektorierter Rohentwurf)Kapitalkonzentration – Monopolisierung
Marx geht, modern formuliert, von einer inhärenten Instabilität
marktwirtschaftlicher Systeme aus. Folgt man seinen Bestimmung der
Kapital- und der Arbeitsmarktprozesse, dann drängt sich die
These auf, dass sich marktwirtschaftliche System von der freien,
vollständigen Konkurrenz zu monopolkapitalistischen Systemen hin
entwickeln und sich im Prozess dieser Entwicklung die Monopole mit
dem Staat, mit den institutionellen Trägern staatlicher Macht
mehr oder weniger eng verschmelzen. Dem ist in dieser Allgemeinheit
aus historisch-empirischer Sicht nichts hinzu zu f&uu ...
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Einfall der Hybris, der Weg der Hybris, Hybris des Social-Scoring (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld und Macht
Schauen wir auf die nächsten Jahre, so sehen
wir wie in einem Brennglas die Beziehung zwischen Geld und Macht, die
wir als eine Säule der politischen Ökonomie beschrieben
haben. Und die bereits seit dem ausgehenden Mittelalter Zug um Zug
dicker und stabiler geworden ist (vgl. Erbe der Fugger). Auf dieser
Säule des Vertrauensverlustes
stehen heute weite Teile der Bankenwirtschaft wie der
Staatenfinanzierung mit erheblichen politischen Folgen eines
Vertrauensverlustes in die demokatischen Verhältnis ...
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das Nichts, das sich nicht sagen läßt - das Böse, Teil 7Entwendete Differenzen
Wie
kommen wir von der Semiotik zurück zur Zeit der Geschichten und
Historien? Der differenzierte Ausdruck des Signifikats, die Lücke,
die stets geschlossen wird, ist nur die eine, mehr oder weniger
geschichtslose Seite der Medaille. Denn wie man weiß sind
bereits einfachste Sachverhalte unausdrückbar, wenn auch aus
einem völlig anderen Grund als dem, dass die Sprache unter zu
viel Differenz kollabierten würde, sondern aufgrund der
Tatsache, dass die Antwort vom Anderen erwartet wird. Wie ...
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Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin EmckeZugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein
Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht
allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige
gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder
einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform
– und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer
Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier
in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser
Geschichte.
Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive
sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...
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Franz Rieder: wider das Vergessen
Der Golem und das Judentum von Prag
Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben,
ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen?
Ich glaube: Nein! < ...
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Dialog beim Gastmahl über Eros und das Schöne
Diotima • Sokrates
(...) Und so will ich dich denn jetzo
lassen und eine Rede über den Eros welche ich einst von einer
Mantineerin Namens Diotima gehört
habe, welche hierin und auch sonst sehr weise war, auch den Athenern
einst bei einem Opfer vor der Pest zehnjährigen Aufschub der
Krankheit bewirkte, welche auch mich in Liebessachen unterrichtet
hat, die Rede also welche diese gesprochen hat will ich versuchen
euch zu wiederholen, von dem ausgehend worüber ich mit Agathon
übereingekommen bin, sonst aber ganz für mich al ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
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