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Aus dem Inhalt:

Automatische Erkennung von Handschrift, Turing-Vollständigkeit neuronaler Netze, Aktivierungsfunktionen, Fehlertoleranz und Redundanz, Trainings- und Kontrolldaten, die Kostenfunktion

Das Perzeptron in Aktion

Also rein ins Geschehen! In Folgendem möchte ich eine konkrete Technik, die automatische Erkennung von Handschriften auf ihren erkenntnistheoretischen Gehalt hin auslegen, durchaus nicht grundsätzlich anders, als wenn ich einen Text Shakespeares interpretieren würde. Ein Stück klassische Bildung und eine gewisse Kompetenz zur Literaturinterpretation traut man uns ja zu. Unter einer philosophischen Interpretation von technischen Algorithmen kann man sich dagegen meis ...

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Mit Krisen auf Wanderschaft, Krisen im Umkehrschluss, Fragmentierung der Krisen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krisenmarktwirtschaft

Die neue politische Ökonomie ist schwer in jedem Fall zu identifizieren. Ihr Kennzeichen deshalb ist Unkenntlichkeit. Unkenntlichkeit insofern, als man auf ihre Entscheidungen und Einflüsse auf die Wirtschaftsprozesse meist nur induktiv schließen kann; jedenfalls die von Bedeutung. So sind die Notenbankprogramme öffentlich der autonomen Entscheidungen ihrer Gremien zur Zins- und damit zur Inflationssteuerung zu verdanken. Aber jeder „weiß“, also ahnt mittlerweile, dass die Einflüsse der ...

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can't beat the fealing

Freiheit – die Rahmenerzählung schlechthin

An der Philosophie interessieren ihre großen Problemtitel, ihre Begriffe des Guten, des Schönen und des Wahren. Sie wurden früh formuliert. Jede Generation m ...

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Gestalten vs. Entscheiden

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Subjekt, Substanz und das Nichts bei Hegel und in der Finanzindustrie

Hegel oder: The city never sleeps

Dieter Henrich hat überzeugend, vorgebracht:

»Die Substanz ist als Subjekt zu bestimmen.« Dieser Grundsatz Hegels formuliert sein philosophisches Programm vollständig und profiliert es gegen seine wichtigsten Alternativen.“1 ... mehr


Die Anfänge

Dem Nichts auf der Spur

Setzen wir uns also auf die Spur des Nichts. Hier zunächst in der philosophischen Tradition, dann im 2. Teil in der Moderne bei Kant, dann 3. bei Hegel, im 4. Teil bei Sartre. Zu Schluß bei Derrida.

Sich auf die Spur des Nichts zu begeben ist nicht ganz so leicht, denn ›ex nihilo nihil fit‹. Aus nichts folgt auch nichts. Parmenides soll das als erster gesagt haben und später Lukrez in De rerum natura ...

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Urteilsperspektiven auf Handlungen - das Böse, Teil 4

Im Zoo der Bosheiten

Was bewertet die Zuschreibung böse eigentlich, Personen oder Handlungen oder einfach Geschehnisse?

Sortieren wir einige der traditionellen Bedeutungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das malum metaphysicum meint traditionell die Vergänglichkeit des Menschen, das malum physicum oder naturale meint die naturgegebenen ...

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John Locke und die Staatsmacht

Macht medium rare

Zweifellos war Macht in England, Frankreich und Deutschland damals ganz unterschiedlich organisiert, unterschiedlicher wie es kaum unterschiedlicher geht. Dort eine Demokratie, hier Ludwig XIV und der Alte Fritz. Dort stand die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund, sowohl im Denken wie auch in der Staatsverfassung, hier waren Denken und Staat nie weiter auseinander, als zu jener Zeit.

Das Denken wurde geprägt von einer Neuentdeckung der Schriften von Platon, die die Grundlage der Philosophie von Leibniz bildete, in England lagen ...

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Walter Benjamin - Die Aufgabe des Übersetzers

Nirgends erweist sich einem Kunstwerk oder einer Kunstform gegenüber die Rücksicht auf den Aufnehmenden für deren Erkenntnis fruchtbar. Nicht genug, daß jede Beziehung auf ein bestimmtes Publikum oder dessen Repräsentanten vom Wege ab ...

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Ästhetik: Interviews zur Regie

Regisseure über ihre Arbeit

Peter Stein - Ein Gespräch (2009) Peter Greenaway: The Cinema is Dead, Long Live the Cinema Max Reinhardts Rede über den Schausp ...

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Ästhetik: Kontexte für Stillleben

Natur-Abbild? Trugbild? Sinnbild?

Geht es um Vortäuschung von Realität? Ja, manchmal... z.B. in der Trompe-l’œil Malerei (frz. „täusche das Auge“), einer absichtlich illusionistischen Malerei. Ist denn ausgemacht, dass man überhaupt die Chance hat, zu so etwas wie einer Realität zu kommen, es sei denn, man täuscht sie v ...

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