Erbgut nach Maß? Die neue Genschere und die EthikWenn der Mensch in die Evolution eingreift
Crispr/Cas ist die derzeit mächtigste Methode der Gentechnik: In Pflanzen, Tieren und Menschen lassen sich damit gezielt einzelne DNA-Bausteine verändern.
Die Methode ist breit anwendbar, aber nicht perfekt, warnt die Medizinethikerin Alena Buyx.
Crispr/Cas ist die derzeit mächtigste Methode der Gentechnik: In Pflanzen, Tieren und Menschen lassen sich damit gezielt einzelne DNA-Bausteine verändern. Die Methode ist breit anwendbar, aber nicht perfekt, warnt die Medizinethikerin Alena Buyx. Sie sagt, dass wir uns gut überlegen müssen, ob wir damit in die Keimbahn des Menschen eingreifen – und so Gen-Manipulationen vererb ...
... mehr
und gleich dagegen: Seid vernünftig! - Freiheit von Leiden als Stoische AutarkiePlatons optimistische Behauptung, dass man aus jedem Schicksal etwas machen kann
Platon erzählt im zehnten Buch der
Politeia folgende mythologische Geschichte, wir würden heute
sagen, folgendes Märchen: Es war einmal eine Zeit, da mussten
alle Seelen, bevor sie als Menschen auf die Welt ...
... mehr
Legitimität und das tolerable UnguteLegitimität
Und
selbst wenn diese Form, die Demokratie, historisch gerade wie in der Schweiz bisweilen
in einer besonders ausgeprägten Form als direkte
Demokratie
besteht, sagt das noch nichts über die Qualität der
getroffenen Entscheidungen, die auf diese Weise zustande kommen. Art.
72, Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw ...
... mehr
Fausts Tod (mit Bruno Ganz) Die Sorge als Glückskiller und die große Priese Wahn im GlückGoethe vom schönsten Augenblick
Faust
Die Sterne bergen Blick und Schein,
Das Feuer sinkt und lodert klein;
Ein Schauerwindchen fächelt's an,
Bringt Rauch und Dunst zu mir heran.
Geboten schnell, zu schnell getan! –
Was schwebet schattenhaft heran ...
... mehr
Schlüsseltexte aus der Geschichte des FreiheitsbegriffsFreiheit denken ...
Ich möchte die Texte der sich entwickelnden Tradition des Freiheitsbegriffs dem Text eines heutigen amerikanischen Philosophen gegenüberstellen. Also knapp ausgewählt: Plato, Augustinus, Hume, Kant, Schelling gegen Searle.
Bitte machen Sie sich selbst ein Bild, was dort vom Thema übrig geblieben ist.
Exisiert Willensfreiheit empirisch (Searle) ist eine ebenso naive Frage wie die Frage, ob Gott empirisch existiert ...
... mehr
München VenedigDie Lust, weit zu gehen ...
Manchmal
wird es gerade dann richtig interessant, wenn alle sagen: „Jetzt
gehen Sie aber wirklich zu weit!“ Denn genau das bekommen Sie
zu hören, wenn Sie vorhaben, zufuß von München nach
Venedig zu gehen.
Gehen
wir los. Von München, am besten früh morgens - dann hat man
noch den ganzen Tag - geht es die Isar entlang über Pullach bis
Schäftlarn. Eigentlich gehört noch fast die H&au ...
... mehr
Sinn ... mit/gegen ... Wissen
Was
war uns nach unserem Brainstorming zum Phänomen Glauben, so
unvollständig und im einzelnen zufällig es auch sein
mochte, aufgefallen?
Glauben
ist offenbar eine ausgezeichnete Form des mentalen Bezugs jedes
Menschen auf Mannigfaltiges. Das ist u.a. aus folgendem Grund für
einen Philosophen bemerkenswert: Die Philosophie hat sich die meiste
Zeit über weit interessierter mit der menschlichen F&au ...
... mehr
Anläßlich der Lektüre NietzschesFesselung ... Selbstfesselung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Da
sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“.
Wir habe uns als
Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung:
»Schuld«, »schlechtes Gewissen« und
Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben
Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert:
„Ein Thier heranzüchten, das
versprechen darf“.
Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf?
Tiere
können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein,
indem wir versprechen lernen?
... mehr
Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
... mehr