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16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

50 Jahre Frauenwahlrecht in der Schweiz

Die Schweiz war eines der letzten Länder der Welt, das Frauen erst 1971 demokrati ...

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Angebot und Nachfrage amerikanisch, Krisenstruktur der Verkäufermärkte, Globales Krisen Round-Up, Fliehkräfte des amerikanischen Modells (nicht lektorierter Rohentwurf)

Farewell Wellfare

Was einmal als ein System der Vermögensverwaltung begann, wird mehr und mehr zum Zankapfel zweier, zunehmend unvereinbarer politischer Positionen in den USA. Und dabei steht mehr auf dem Spiel als die Frage: liberal oder konservativ? Im amerikanischen Modell spielte und spielt bis heute das Wealth Management eine dominante Rolle bei der Sicherung des gesellschaftlichen Wohlstands wie der gesellschaftlichen Wohlfahrt ...

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Technik – normativ? Vom Vorrang der Technischen Entwicklung       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Der Normenstreit

Innerhalb der Wissenschaft der Ökonomie hat Technik bislang einen residualen Status. Sie steht lediglich unter einem Nutzenkalkül, innerhalb einer Zweck-Mittel-Relation als wichtiger, sogar wesentlicher Teil des ökonomischen Denkens, aber eben lediglich als ein Teil. Technik wird daher in der Ökonomik lediglich betrachtet als eine Investition, die sich auszahlt oder nicht. Nicht jeder technischen Neuerung wird sogleich aus dem Grund, dass sie eine Erneuerung darstellt, mit investivem Verhalten begegnet. ...

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Wettbewerb – Entdeckung und Disruption, Die Mitte ist nicht mehr Maß       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Grenzen der Oekonomik

Im marktwirtschaftlichen Wettbewerb ist nichts in Stein gemeißelt. Hier gibt es keine lang anhaltenden Positionen oder Stellungen, die man halten oder verteidigen könnte. Elastischer Mitgang mit den Veränderungen auf den Märkten ist die einzige Fortbewegungsart. Dies gilt für das Kapital, auch für den Faktor Arbeit. Alles und jeder steht ständig unter dem Einfluss von Veränderungen ...

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Wer setzt die Ziele? • Num pacta sunt servanda? • ethische Integrität • Bruttoinlandsprodukt

Primat der Politik

Wer verantwortet die Verteilung der Güter? Heute ist ein Wirtschaftsunternehmen für die Versorgung seiner Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen nur dann und nur in soweit verantwortlich, als sein Geschäft in einem rechtlichen Rahmen stattfindet, der es dafür verantwortlich macht. Ist es Aufgabe eines Unternehmens, das wirtschaftlich tätig ist, Kapital anzuhäufen? Nein, und auch nach marktwirtschaftlichem Kriterien i ...

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in die Philosophiegeschichte zurück

Ground Zero

Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis1 steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...

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(Faust II, 5. Akt, Szene 2) - eine der bis heute profiliertesten Thesen zum Thema Glück überhaupt

Fausts Tod

Faust

Die Sterne bergen Blick und Schein, Das Feuer sinkt und lodert klein; Ein Schauerwindchen fächelt's an, Bringt Rauch und Dunst zu mir ...

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Michael Seibel - Sprache der Fülle ... Fülle der Sprache

Kulturelle Identität 2

Ich möchte „kulturelle Identität“ in einem komplexeren, vielstimmigeren Zusammenhang aufsuchen, und ich möchte das anhand einer kurzen literarischen Erzählung tun. Sie hat wie jede Erzählung etwas Punktuelles, weil sie von der besonderen Situation einer fiktiven Person erzählt und man also keineswegs sicher sein darf, ihr etwas Allgemeines abzugewinnen. Es kommt auf der Ebene, die mich interessiert, aber nicht darauf an, dass das, was es von bestimmten Menschen zu sagen gibt, auch für andere gilt, sondern darauf, dass es für die besondere Person selbst die Art von Dichte und Unabweisbarkeit bekommt, die es mög ...

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Franz Rieder: wider das Vergessen

Der Golem und das Judentum von Prag

Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben, ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen? Ich glaube: Nein! < ...

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Ästhetik: Kontexte für Stillleben

Natur-Abbild? Trugbild? Sinnbild?

Geht es um Vortäuschung von Realität? Ja, manchmal... z.B. in der Trompe-l’œil Malerei (frz. „täusche das Auge“), einer absichtlich illusionistischen Malerei. Ist denn ausgemacht, dass man überhaupt die Chance hat, zu so etwas wie einer Realität zu kommen, es sei denn, man täuscht sie v ...

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Thomas Bernhards sarkastische Polemik gegen Heidegger

Nieder mit diesem schrecklichen Heidegger!



(Der im Text zitierte Reger ist eine Kunstfigur in einer Kommödie von Thomas Bernhard)

"Tatsächlich erinnert mich Stifter immer wieder an Heidegger, an diesen lächerlichen nationalsozialistischen Pumphosenspießer. Hat Stifter die hohe Literatur auf die unverschämteste Weise total verkitscht, so hat Heidegger, der Schwarzwaldphilosoph Heidegger, die Philosophie verkitscht, Heidegger und Stifter haben jeder für sich, auf seine Weise, die Philosophie und die Literatur heillos verkitscht. Heidegger, dem die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen nachgelaufen sind und den sie mit widerwärtigen und stupiden Doktorarbeiten überhäuft haben schon zu Lebzeiten, sehe ich immer auf seiner Schwarzwaldhausbank sitzen neben seiner Frau, die ihm in ihrem perversen Strickenthusiasmus ununterbrochen Winterstrümpfe strickt mit der von ihr selbst von den eigenen Heideggerschafen heruntergeschorenen Wolle. Heidegger kann ich nicht anders sehen, als auf der Hausbank seines Schwarzwaldhauses, neben sich seine Frau, die ihn zeitlebens total beherrscht und die ihm alle Strümpfe gestrickt und alle Hauben gehäkelt hat und die ihm das Brot gebacken und das Bettzeug gewebt und die ihm selbst sei ...

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Heinrich von Kleist

Über das Marionetten Theater

Als ich den Winter 1801 in M... zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen Garten, den Herrn C. an, der seit kurzem, in dieser Stadt, als erster Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko außerordentliches Glück machte. Ich sagte ihm, daß ich erstaunt gewesen wäre, ihn schon mehrere Male in einem Marione ...

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