Meritokratie - Lottokratie - oder doch besser Parteiendemokratie
Vor- und Nachteile von Demokratiemodellen, die gerade wieder Mode werden
Steckt unsere Demokratie in der Krise? Falls ja, wer ist daran Schuld? Elitäre, weltfremde Politiker oder ein frustriertes,
irrationales Wahlvolk? Ein hörenswerter Vortrag des Politikwissenschaftlers Jan-Werner Mü ...
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Monetarismus im Notenbanksystem, Amerika First! Der Welt größter Kapitalimporteur, Amerika - my last, my everything! (nicht lektorierter Rohentwurf)Das US-amerikanische Modell
Der
Monetarismus hat die Vorstellung eines grundsätzlich stabilen
Wirtschaftsprozesses zu seiner theoretischen Voraussetzung. Das ist
zugleich auch seine grundsätzliche Schwäche. Die
Komplementäre dieser theoretischen Sichtweise sind der
nachfrageorientierte Keynesianismus und die von dem US-Ökonom
Milton Friedman entwickelte Gegenposition einer angebotsorientierten
Wirtschaftspolitik. Beide Positionen gleichwohl sie zueinander im
Gegensatz zu stehen scheinen, sind lediglich ...
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Der Konsument im Modell, epistemologische Fragwürdigkeiten (nicht lektorierter Rohentwurf)Tragödie der Gemeinschaft und der Kultur
Wer in der realen Marktwirtschaft interessiert sich für
Gleichgewichte? Wir haben gezeigt, dass es in einer
Marktwirtschaft wie wir sie verstehen, um eine Praxis geht, die sich
schnell an veränderte Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen
anzupassen versucht. Wenn Präferenzen sich ändern und dies
geschieht in modernen Gesellschaften sehr schnell, werden nicht nur
Produktionsprozesse angepasst. Neuen Produktionsprozessen auf der
Grundlage von transnationalen Wertschöpfungsketten folgen
veränderte logistische Prozesse, neue Formen der In ...
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Kapitalakkumulation, Zins als Einkommen (nicht lektorierter Rohentwurf)Asset Rich, Cash Poor!
Die Illusion vom ewigen Vermögenserhalt durch Sparen hat ihren Glanz
und ihre Überzeugungskraft verloren. Die neoklassische Lehre von
der Vermögensbewahrung und -mehrung durch Risikoberechnungen und
Duration bzw. Zinsmanagement ist historisch widerlegt. Worauf es aber
ankommt, ist, dass die neoklassische Lehre
nicht in sich inkonstistent oder widersprüchlich wäre, im
Gegenteil.
Auf der Grundlage ihrer Annahmen argumentiert sie überzeugend
konstistent. Nur ihre Annahmen stimmen eben ...
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Samt Gaul voll ins Hindernis, Menge Unsinn, Das Individualprinzip in der Ökonomie (nicht lektorierter Rohentwurf)Der Inflationsritt aus der Krise
Es ist noch nicht lange her, da jubelte eine ganze Generation einer
ordo-liberalen Politik hinter her. Nicht mehr so viele, aber immer
noch einige deutlich sichtbar schwenken die Fähnchen der
Deregulation auf allen Märkten und ohne es wirklich zu wissen,
marschierten jene aus einem eigentlich ganz anderen, nämlich dem
sozial-liberalen Lager, als sie die Losung schrien: lieber 5%
Inflation als 5% Arbeitslosigkeit
im Gleichschritt mit den Ordo-Liberalen ins Gebüsch, um sich
dort schließlich ordentlich zu verirren. Viele vo ...
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Arbeit und Verantwortung (nicht lektorierter Rohentwurf)An die Arbeit!
Es geht nicht um die bessere Berechnung der Zukunft, sondern um die
Erweiterung der Vorstellungskraft.
In
den siebziger Jahren wohnten zwei ältere Damen in der Wohnung
über mir, sozialer Wohnungsbau, ein Zimmer, kleine Küche
mit Sitzbadewanne, Diele mit Kleiderschrank, Bad mit abwaschbarer
Ölfarbe gestrichen, die große Ölfarb-Nasen über
der ganzen Fläche verteilt, Gasheizung, kleiner Balkon, also
schon recht ordentlich ausgestattet und zum Preis von 80 ...
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Gott beim Würfeln zusehen, Markt- oder Systemversagen? (nicht lektorierter Rohentwurf)Casino Royale
Um
es gleich vorwegzunehmen, wir sind ganz und gar nicht der Meinung,
dass der Ausdruck: Kasino-Kapitalismus zu allererst das Geschehen auf
den internationalen Börsenparketts bezeichnet. Wie wir soeben
dargelegt haben, ist die Politik stets Bedingung der Möglichkeit,
dass Finanzpakete wie etwa die toxischen ABS – und dies gilt
für alle anderen Finanzderivate auch – entstehen können
und zweitens, dass Finanzderivate in einem hoch-beschleunigten und
vernetzten Markt der Verbriefungen bzw. Zertifikate weltwe ...
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Mangel vs. Sein (nicht lektorierter Rohentwurf)Angst vor dem Wettbewerb
Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern,
betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit
in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in
einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen,
die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden,
infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals
und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die
inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf
die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...
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Des Kaiser’s neue Kleider – Zentralbankzinsen (nicht lektorierter Rohentwurf)Moderne Feudalrechte – Leitzinsen
Unabhängig
von der Verteilungsfrage hat die EZB im Verlustfall ein Zugriffsrecht
auf alle monetären Einkünfte. Diese Zugriffsrechte
unterliegen keiner direkten, parlamentarischen bzw. demokratischen
Kontrolle. Wir sprechen über den Leitzinsen als Vorläufer
der seit 1999 gültigen Referenzzinssätze.
Der
Leitzins war der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentr ...
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von Walter TydecksNeue Ansätze der Wohlstandsmessung
Der Wohlstand einer Volkswirtschaft wird heute am Bruttoinlandsprodukt (BIP, englisch Gross Domestic Product, GDP) gemessen. Kenngrößen dieser Art \"wurden in den USA nach der Großen Depression in den 1930er Jahren entwickelt\" (Martens, Obenland, 9) und waren die Planungsgrundlage des New Deal, als erstmals in einem westlichen Industriestaat die Wirtschaft mit den Mitteln der modernen Statistik und Volkswirtschaftslehre erfasst und gelenkt werden sollte. Wichtigster Vertreter war der aus Russland ausgewanderte Ökonom und spätere Nobelpreisträger Simon Kuznets (1901-1985). Anders als seine Nachfolger war sich Kuznets allerdings der beschränkten Aussagekraft des BIP bewusst. Es war für ihn nicht mehr als eine erste grobe Orientierung, die im Weiteren näher zu differenzieren ist. Die Verzerrungen zeigen sich, wenn z.B. in Europa gemessen am BIP mit weitem Abstand der Wohlstand in Luxemburg am höchsten ist, gefolgt von Irland und den Niederlande. Das sind die Länder, die mit ihrer Steuerpolitik ausländisches Geld anziehen. Deutschland liegt im oberen Mittelfeld (Wikipedia, abgerufen am 6.1 ...
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Ästhetik: Interviews zur RegieRegisseure über ihre Arbeit
Peter Stein - Ein Gespräch (2009)
Peter Greenaway: The Cinema is Dead, Long Live the Cinema
Max Reinhardts Rede über den Schausp ...
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Helmut Pape leitet in die Wissenschaftstheorie einAlltägliche Erfahrung und wissenschaftliche Erklärung
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Spüren, Wahrnehmen und Wissen: Die alltägliche
Situation des Erkennens
Warum allein das alltägliche Leben und alltägliche
Erfahrungen der Erkenntnis und den Wissenschaften ihren Sinn und
Zweck verleiht
In diesem ersten Teil will ich Sie zu dem Thema, Gegenstand und
der Fragestellung dieser Vorlesungsreihe hinführe ...
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