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Aus dem Inhalt:

Meinungsfreiheit und Klarnamenspflicht

Die Frage was der Mensch ist, ist eine sehr alte Frage der Philosophie. Ich frage mich, ob folgendes nicht eine gute Antwort wäre:

Der Mensch ist das Wesen, das man nach seinem Namen fragen kann.

In allen mir bekannten Kulturen erhalten Menschen individuelle Namen. Das heißt nicht, dass jeder Mensch einen Namen hat, denn der individuelle Namen kann Menschen von anderen verweigert werden, so wie er den Insassen von KZs verweigert wurde oder in anderer Form staatenlosen Menschen ohne Papiere. Es würde dennoch Sinn machen, sie nach ihren Namen zu fragen, auch wenn ihre Antwort wäre, dass si ...

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Gott beim Würfeln zusehen, Markt- oder Systemversagen?       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Casino Royale

Um es gleich vorwegzunehmen, wir sind ganz und gar nicht der Meinung, dass der Ausdruck: Kasino-Kapitalismus zu allererst das Geschehen auf den internationalen Börsenparketts bezeichnet. Wie wir soeben dargelegt haben, ist die Politik stets Bedingung der Möglichkeit, dass Finanzpakete wie etwa die toxischen ABS – und dies gilt für alle anderen Finanzderivate auch – entstehen können und zweitens, dass Finanzderivate in einem hoch-beschleunigten und vernetzten Markt der Verbriefungen bzw. Zertifikate weltwe ...

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Globalisierung       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Japans Modell weltweit

Abenomics heißt das, was Japans Wirtschaft als Medizin aus der Krankheit, die als eine nationale Wirtschaftskrise diagnostiziert war, verordnet wurde. Sewit nunmehr über 25 Jahren bekämpft die Bank of Japan die Krise mit den stets gleichbleibenden Mitteln bzw. Instrumenten: expansive Geldpolitik, kreditfinanzierte Konjunkturprogrammen und Strukturreformen der Wirtschaft. Und seit dem Jahr 2013 stellen Experten eine deutliche Forcierung der Geldschwemm ...

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und gleich dagegen: Seid vernünftig! - Freiheit von Leiden als Stoische Autarkie

Platons optimistische Behauptung, dass man aus jedem Schicksal etwas machen kann

Platon erzählt im zehnten Buch der Politeia folgende mythologische Geschichte, wir würden heute sagen, folgendes Märchen: Es war einmal eine Zeit, da mussten alle Seelen, bevor sie als Menschen auf die Welt ...

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die neuen Blöcke von Bernard Lokai

Passing by

Sinkt jeder Tag

hinab in jeder Nacht,

so gibt's einen Brun ...

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John Locke und die Staatsmacht

Macht medium rare

Zweifellos war Macht in England, Frankreich und Deutschland damals ganz unterschiedlich organisiert, unterschiedlicher wie es kaum unterschiedlicher geht. Dort eine Demokratie, hier Ludwig XIV und der Alte Fritz. Dort stand die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund, sowohl im Denken wie auch in der Staatsverfassung, hier waren Denken und Staat nie weiter auseinander, als zu jener Zeit.

Das Denken wurde geprägt von einer Neuentdeckung der Schriften von Platon, die die Grundlage der Philosophie von Leibniz bildete, in England lagen ...

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Der gemeinwohlorientierte Staat

Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ...

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Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin Emcke

Zugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein

Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform – und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser Geschichte.

Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...

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Walter Tydecks zu: Biomedizinische Erneuerung des Menschen oder neuer Übermenschwahn?

Mensch 2.0

Einleitung Citizen Cyborg ist der Titel eines 2004 erschienenen Buches von James Hughes (seit 1984 buddhistischer Mönch, Soziologie-Abschluss in Chicago, unterrichtet Bioethik am Trinity College in Connecticut, 2004-2006 Präsident der World Transhumanist Association, Präsident des Institute for Ethics and Emerging Technologies). Citizen Cyborg könnte frei übersetzt werden mit »Bürgerrechte für künstliche intelligente Wes ...

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