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16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

50 Jahre Frauenwahlrecht in der Schweiz

Die Schweiz war eines der letzten Länder der Welt, das Frauen erst 1971 demokrati ...

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Der Geschichte Herr nun Knecht ich bin, Marktprozesse, Wertkrisen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Monetäres Theatrum Mundi

Wir konzentrieren uns auf den Übergang von der klassischen zur keynesianischen Theorie der Märkte und deren wissenschaftstheoretisch prinzipielle Folgen. In der klassischen Theorie galt das sog. Tauschparadigma, welches für die Marktwirtschaftler auf Adam Smith und für die Kommunisten auf Marx zurück geht. Beide eint, dass sie von einem Tauschhandel ausgehen, auf dessen Grundlage das Geld sich entwickelte, Geld also ein Tauschmitt ...

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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Produktivkräfte und Technischer Fortschritt

Die Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...

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Kapitalakkumulation, Zins als Einkommen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Asset Rich, Cash Poor!

Die Illusion vom ewigen Vermögenserhalt durch Sparen hat ihren Glanz und ihre Überzeugungskraft verloren. Die neoklassische Lehre von der Vermögensbewahrung und -mehrung durch Risikoberechnungen und Duration bzw. Zinsmanagement ist historisch widerlegt. Worauf es aber ankommt, ist, dass die neoklassische Lehre1 nicht in sich inkonstistent oder widersprüchlich wäre, im Gegenteil. Auf der Grundlage ihrer Annahmen argumentiert sie überzeugend konstistent. Nur ihre Annahmen stimmen eben ...

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Schwankender Relativismus, Armutszeichen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Armut des wissenschaftlichen Reichtums

Tutti fratelli

Brüderlichkeit bildet die moralische Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Aus ihr wird ein moralisches Prinzip abgeleitet, das Prinzip der Solidarität, das dann zum Tragen kommt, wenn eine einzelner Mensch oder Gruppen in materielle Not geraten, die mit der Wirtschaftsordnung, also mit der Marktwirtschaft selbst etwas zu tun hat. Etwa im Krankheitsfall oder durch andere, nicht selbst verschuldete Notfälle wie Armut, Arbeitslosigkeit in einem eingeschränkten Sinne usw ...

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Der neue Blick des Staates auf seine Bürger

Sozialkredit - fernöstlich und doch so nah

China experimentiert gegenwärtig mit einem Sozialkreditsystem totaler Überwachung, das das Ra­ster der Gründe, die den Menschen Anlass geben, sich im System konform zu verhalten, stark verfeinert. Frage ist ...

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»... obgleich an sich von nicht sonderlicher Erheblichkeit«

Vom verschwundenen Nichts bei Kant

Schöpfung und Täuschung sind die beiden zentralen philosophischen Themen, die den, der über sie nachdenkt, in Kontakt mit dem Nichts bringt. Vergegenwärtigen wir uns Kants Problem: ... mehr


John Locke und die Staatsmacht

Macht medium rare

Zweifellos war Macht in England, Frankreich und Deutschland damals ganz unterschiedlich organisiert, unterschiedlicher wie es kaum unterschiedlicher geht. Dort eine Demokratie, hier Ludwig XIV und der Alte Fritz. Dort stand die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund, sowohl im Denken wie auch in der Staatsverfassung, hier waren Denken und Staat nie weiter auseinander, als zu jener Zeit.

Das Denken wurde geprägt von einer Neuentdeckung der Schriften von Platon, die die Grundlage der Philosophie von Leibniz bildete, in England lagen ...

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Kurzabriss zur Geschichte des Begriffs

›Macht‹

Der Begriff ›Macht‹ ist ein Grundbegriff beim Verständnis des Menschen als eines einerseits sozialen und andererseits handlungs- und entscheidungsfähigen Wesens. Er ist einigermaßen klar abgrenzbar gegen ›Herrschaft‹, ›Gewalt‹ und ›Terror‹. Gesellschaft, Handlung, Freiheit, Wille und Subjekt haben offenbar Querverweise zu Macht, Herrschaft, Gewalt un ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Wo die Moral herkommt

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

„Ulrich hatte jedoch damals keineswegs die Absicht, für Moosbruggers Schicksal auch im weiteren Verlauf zu sorgen. Die entmutigende Mischung von Grausamkeit und Erleiden, die das Wesen solcher Menschen ist, war ihm ebenso unangenehm wie die Mischung von Genauigkeit und Fahrlässigkeit, die das Merkmal der Urteile bildet, die man über sie zu fällen pflegt. Er wußte genau, (...) daß der Staat schließlich Moosbrugger umbringen wird, weil das in einem solchen Zustand der Unfertigkeit einfach das Klarste, Billigste und Sicherste ist.“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1970, S 244) ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Schaden und Schmerz

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Ich möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum Begriff des Tausches natürlich mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx. Die Äquivalenz von Schaden und Schmerz Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.) Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...

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über Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewußtseins

Herrschaft und Knechtschaft

Das Selbstbewußtsein ist an und für sich, indem und dadurch, daß es für ein Anderes an und für sich ist; d.h. es ist nur als ein Anerkanntes. Der Begriff dieser seiner Einheit in seiner Verdopplung, der sich im Selbstbewußtsein realisierenden Unendlichkeit, ist eine vielseitige und vieldeutige Verschränkung, so daß die Momente derselben teils genau auseinandergehalten, teils in dieser Unterscheidung zugleich auch als nicht unterschieden oder immer in ihrer entgegengesetzten Bedeutung genommen und erkannt werden m ...

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