Kapitalakkumulation, Zins als Einkommen (nicht lektorierter Rohentwurf)Asset Rich, Cash Poor!
Die Illusion vom ewigen Vermögenserhalt durch Sparen hat ihren Glanz
und ihre Überzeugungskraft verloren. Die neoklassische Lehre von
der Vermögensbewahrung und -mehrung durch Risikoberechnungen und
Duration bzw. Zinsmanagement ist historisch widerlegt. Worauf es aber
ankommt, ist, dass die neoklassische Lehre
nicht in sich inkonstistent oder widersprüchlich wäre, im
Gegenteil.
Auf der Grundlage ihrer Annahmen argumentiert sie überzeugend
konstistent. Nur ihre Annahmen stimmen eben ...
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Globalisierung (nicht lektorierter Rohentwurf)Japans Modell weltweit
Abenomics heißt
das, was Japans Wirtschaft als Medizin aus der Krankheit, die als
eine nationale Wirtschaftskrise diagnostiziert war, verordnet wurde.
Sewit nunmehr über 25 Jahren bekämpft die Bank of Japan die
Krise mit den stets gleichbleibenden Mitteln bzw. Instrumenten:
expansive Geldpolitik, kreditfinanzierte Konjunkturprogrammen und
Strukturreformen der Wirtschaft. Und seit dem Jahr 2013 stellen
Experten eine deutliche Forcierung der Geldschwemm ...
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Mit Krisen auf Wanderschaft, Krisen im Umkehrschluss, Fragmentierung der Krisen (nicht lektorierter Rohentwurf)Krisenmarktwirtschaft
Die neue politische Ökonomie ist schwer in
jedem Fall zu identifizieren. Ihr Kennzeichen deshalb ist
Unkenntlichkeit. Unkenntlichkeit insofern, als man auf ihre
Entscheidungen und Einflüsse auf die Wirtschaftsprozesse meist
nur induktiv schließen kann; jedenfalls die von Bedeutung. So
sind die Notenbankprogramme öffentlich der autonomen
Entscheidungen ihrer Gremien zur Zins- und damit zur
Inflationssteuerung zu verdanken. Aber jeder „weiß“,
also ahnt mittlerweile, dass die Einflüsse der ...
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Gestalten vs. Entscheiden
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Subjekt, Substanz und das Nichts bei Hegel und in der FinanzindustrieHegel oder: The city never sleeps
Dieter
Henrich hat überzeugend, vorgebracht:
»Die
Substanz ist als Subjekt zu bestimmen.« Dieser Grundsatz Hegels
formuliert sein philosophisches Programm vollständig und
profiliert es gegen seine wichtigsten Alternativen.“ ...
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Michael SeibelÜber Verantwortung
Wir
sprechen von Verantwortung. Wir meinen damit, dass sich jedermann für
seine Tat einem richterlichen Urteil zu stellen hat. Verantwortlich
sein heißt, sich vor einer richterlichen Instanz rechtfertigen
müssen. Was für ein Gericht das ist, wollen wir zunächst
genauso offenlassen wie die Frage, um was für Taten es ...
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Es gibt keinen inneren Zwang in Gruppen, Zwang auszuübenGrößer als der Mount Everest
Macht ist gesetzgebend und steht daher gleichsam per definitionem
ausserhalb des Gesetzes. Individuelle Machtphantasien haben immer
auch etwas zu tun mit Gesetzlosigkeit. Der Outlaw, der
Gesetzesbrecher träumt von einer Gesellschaft oder Welt, die von
ihm allein bestimmt ist. Insofern ist der Outlaw auch gleichzeitig
ein ‚Weltverbesserer‘. Die Bandbreite dieser Form von
Machtphantasien umschließt Politiker und Pubertierende genau so
wie Konzernvorstände, Literaten wie Country Sängerinnen.
Zum Glück nicht alle aus den jeweiligen G ...
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Gottes Krieger • Gott ist tot • Es lebe GottAllmacht und Beeinflussung
Die Beziehung zwischen Gottes
Souveränität und dem freien Willen der Glaubensgemeinschaft
haben wir mit dem Begriff der Partizipation, Teilhabe, bestimmt.
Partizipation funktioniert in der Religion ähnlich wie Katharsis
bei Aristoteles,
von dem wahrscheinlich auch die Vorstellung der religiösen
Teilhabe abgeleitet und ins Christentum und den Islam übernommen
worden ist.
Wesentlich in diesem Zusamm ...
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Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie
Kooperationschancen und -hindernisse
zur Erhaltung des formlosen Gegenhalts in der Gesellschaft.
Die
repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten
Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den
formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen
Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende
der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen
„Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte
ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, ...
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Walter Tydecks - Technologien und offene Fragen – mit Schwerpunkt EnzymtechnikWeiße Biotechnologie
Bioökonomie
Es gibt einen Trend von der erdöl- zur biobasierten Ökonomie. »In der Weißen Biotechnologie sehen viele bereits heute einen Motor des nächsten, innovationsgetragenen Wirtschaftszyklus.« (BRAIN, abgerufen am 3.6.2015) Es ist zu erwarten, dass die Bioökonomie schrittweise alle Phasen des Produktionsprozesses erfasse ...
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Henri Berners: Love Missile Golgatha
Die trinitarische Bombe (INRI)
Ein nasskalter Novemberabend, kurz nach
Martin. Gegen acht verließ ich meine Wohnung, war nach wenigen
Schritten vor dem „Kreuzherreneck“, wo Tomy auf mich
wartete. Er hatte mir ein Fax gesendet, „DUS“. Tomy
besuchte stets am Abend das „Kreuzherreneck“, wenn er in
Düsseldorf war. Weil ihn dort niemand kannte, w ...
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Dialog über das Schöne
Sokrates • Hippias
Sokrates:Hippias, du herrlicher und weiser, wie seit gar langer Zeit
kommst du uns endlich einmal wieder nach Athen!
Hippias: Ich hatte eben nicht Muße,
Sokrates. Denn wenn Elis irgend etwas auszurichten ha ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesSchaden und Schmerz
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ich
möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die
Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht
rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum
Begriff des Tausches natürlich
mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx.
Die Äquivalenz
von Schaden und Schmerz
Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.)
Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...
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Friedrich SchillerUeber Anmuth und Würde.
Anmuth
Die griechische Fabel legt der Göttin
der Schönheit einen Gürtel bei, der die Kraft besitzt, Dem,
der ihn trägt, Anmuth zu verleihen und Liebe zu erwerben. Eben
diese Gottheit wird von den Huldgöttinnen oder den Grazien
begleitet.
Die Griechen unterschied ...
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John von Neumann über den empirischen Charakter der MathematikDer Mathematiker
Die
Erörterung des Wesens intellektueller Arbeit ist in jedem Gebiet
eine schwierige Aufgabe, selbst in solchen Bereichen, die nicht so
weit vom Hauptfeld der gewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit
des Menschen entfernt sind, wie es die Mathematik immer noch ist. Es
ist per se schwierig, das Wesen irgendeiner geistigen Leistung zu
erörtern - auf jeden Fall schwieriger als diese besondere
intellektuelle Leistung bloß zu vollbringen. Es is ...
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