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Aus dem Inhalt:

Modell und Organismus, die drei Begriffe: Intelligenz, Lernen und Bewusstsein

Algebra und Verkörperung

Bis heute kennen wir nur einen Typ von Entitäten, die evolutionär zu etwas vergleichbarem in der Lage ist, nämlich biologische Organismen. Und da sprechen wir nicht von Kostenfunktion, sondern von Stoffwechsel und Sterblichkeit.

Biologen haben ohne Ende Beispiele dafür, dass Organismen auf Umweltreize reagieren, dass sie etwa den Standort wechseln, wenn ihnen an einem Ort Stoffe fehl ...

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Künstliche Intelligenz ist in einem strengen Sinn kollektive Intelligenz

Die Clickworker

Erste brisante Auswirkungen sind sichtbar, die zeigen, das es letztlich um die Bestimmung kulturell gesellschaftlicher Verhältnisse geht und nicht um Neubestimmungen des Verhältnisses des Menschen als biologischen Wesens zur Maschine.

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Die Welt als ein Verkäufermarkt, Arbeitsproduktivität - des Teufels Küche, Never Ending Story (nicht lektorierter Rohentwurf)

Eine Geschichte der Krisen

Gott hat die Kohle erschaffen, damit wir sie verwenden.

Kentucky war einst Boom Land. Hier im Harlan County, im Dorf Lynch, im gesamten Osten Kentuckys fuhren die Bergleute in die Stollen und holten die Kohle, viel Kohle, die hier in Massen lagerte für das energiehungrige Amerika ans Tageslicht. In einer Gegend, in der 80 Prozent der Einwohner weiße Evangelikale1 ...

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Der Konsument im Modell, epistemologische Fragwürdigkeiten       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Tragödie der Gemeinschaft und der Kultur

Wer in der realen Marktwirtschaft interessiert sich für Gleichgewichte? Wir haben gezeigt, dass es in einer Marktwirtschaft wie wir sie verstehen, um eine Praxis geht, die sich schnell an veränderte Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen anzupassen versucht. Wenn Präferenzen sich ändern und dies geschieht in modernen Gesellschaften sehr schnell, werden nicht nur Produktionsprozesse angepasst. Neuen Produktionsprozessen auf der Grundlage von transnationalen Wertschöpfungsketten folgen veränderte logistische Prozesse, neue Formen der In ...

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Eine Sozialkompetenz steht infrage.

Lügen können

Mit Datenintegrität ist folgendes Problem gemeint: Man stelle sich einen Augenblick vor, die Fähigkeit, die Menschen nun einmal haben und ...

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Freiheit und Spieltheorie – Das Spiel als ernste Sache

Freiheit als Selbst-Widerspruch des kleinen Gottes Mensch

Wie kann es sein, fragt Augustinus, dass Gott allwissend und zugleich der Mensch frei ist? Er fragt das ziemlich verklausuliert im 5. Buch seiner 22 Bücher über den Gottesstaat. „An voluntatibus hominum aliqu ...

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Der überflüssige Mensch

Solidarisierungsdiskurs, Legitimationsdiskurs, Synthesisdiskurs, Kooperationsdiskurs

Ich habe Trojanows Traktat Der überflüssigen Mensch von 2013 zunächst als eine Anklageschrift gegen ein System der sozialen Ungleichheit gelesen, das nach wie vor jeden achten Menschen auf der Welt in extreme Armut zwingt, als eine Klageschrift. Aber das ist nicht der Kern.

Der Kern ist ein Begriff, der es seinen Lesern erlaubt, die unterschiedlichsten Inhalte miteinander zu amalgamieren, Überzählig ...

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Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache

Die drei Autoren dieses Beitrags haben im Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten si ...

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Was Ethik leisten soll • Kann man traumatische Erfahrung übersetzen? - das Böse, Teil 2

Vom Baum der Erkenntnis essen

Von den verbotenen Früchten des Baums der Erkenntnis zu essen, sollte einmal den Sünder befähigen, gut und böse sicher zu unterscheiden. Die alttestamentarische Geschichte ist nicht ohne Rätsel. Zwei Fragen liegen übereinander. Die obere verdeckt die darunterliegende. Die oben liegende lautet: Was ist eigentlich so schlimm daran, vom Baum der Erkenntnis zu essen, wenn anders man nicht weiß, was gut und was b&ou ...

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Herman Melville - Bartleby

Ich bin, ich muß es gestehn, nicht mehr der Jüngste. Die Art meiner Berufsgeschäfte hat mich seit nunmehr dreißig Jahren in ungewöhnlich enge Berührung mit einer in mancher Hinsicht merkwürdigen, man kann wohl sagen sonderbaren Sorte von Menschen gebracht, über die meines Wissens noch nie etwas geschrieben worden ist – ich meine die Anwaltsschreiber, die Kopisten in den Kanzleien der Advokaten. Ich habe ihrer eine ganze Menge gekannt, beruflich sowohl wie privat, und könnte, wenn ich wollte, allerlei Historien zum besten geben, zur Erheiteru ...

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Dialog über das Schöne

Sokrates • Hippias

Sokrates:Hippias, du herrlicher und weiser, wie seit gar langer Zeit kommst du uns endlich einmal wieder nach Athen! Hippias: Ich hatte eben nicht Muße, Sokrates. Denn wenn Elis irgend etwas auszurichten ha ...

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Helmut Pape leitet in die Wissenschaftstheorie ein

Alltägliche Erfahrung und wissenschaftliche Erklärung


Einführung in die Wissenschaftstheorie

Spüren, Wahrnehmen und Wissen: Die alltägliche Situation des Erkennens Warum allein das alltägliche Leben und alltägliche Erfahrungen der Erkenntnis und den Wissenschaften ihren Sinn und Zweck verleiht In diesem ersten Teil will ich Sie zu dem Thema, Gegenstand und der Fragestellung dieser Vorlesungsreihe hinführe ...

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Eine neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«

Schuld

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Link zum Text: Friedrich Nietzsche 'Zur Genealogie der Moral' Was also heißt 'Wert'? Insbesondere Wert des Lebens? Hat etwas Wert an sich, z.B. der Andere durch sein faktisches Mensch-Sein oder ist so etwas wie eine besondere Werterfahrung notwendig. Lévinas schien in diese Richtung zu weisen. Oder sind wertende Akte vorgängig? Und falls wertende Akte vorgä ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Wo die Moral herkommt

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

„Ulrich hatte jedoch damals keineswegs die Absicht, für Moosbruggers Schicksal auch im weiteren Verlauf zu sorgen. Die entmutigende Mischung von Grausamkeit und Erleiden, die das Wesen solcher Menschen ist, war ihm ebenso unangenehm wie die Mischung von Genauigkeit und Fahrlässigkeit, die das Merkmal der Urteile bildet, die man über sie zu fällen pflegt. Er wußte genau, (...) daß der Staat schließlich Moosbrugger umbringen wird, weil das in einem solchen Zustand der Unfertigkeit einfach das Klarste, Billigste und Sicherste ist.“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1970, S 244) ...

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