Meinungsfreiheit und Klarnamenspflicht
Die Frage was der Mensch ist, ist eine
sehr alte Frage der Philosophie. Ich frage mich, ob folgendes nicht
eine gute Antwort wäre:
Der Mensch ist
das Wesen, das man nach seinem Namen fragen kann.
In allen mir bekannten Kulturen
erhalten Menschen individuelle Namen. Das heißt nicht, dass
jeder Mensch einen Namen hat, denn der individuelle Namen kann
Menschen von anderen verweigert werden, so wie er den Insassen von
KZs verweigert wurde oder in anderer Form staatenlosen Menschen ohne
Papiere. Es würde dennoch Sinn machen, sie nach ihren Namen zu
fragen, auch wenn ihre Antwort wäre, dass si ...
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Die Idee der aufgehenden Sonne, Politik und Ökonomie in Griechenland, Europäische Quadratur, Europäische Finanzintegration (nicht lektorierter Rohentwurf)Austeritätspolitik und Wachstum
Es
gibt eine recht krisenfeste Transformation von Schuldenschnitten in
einer marktwirtschaftlichen Volkswirtschaft, die seit Jahrzehnten und
wenig theoretisch betrachtet sich ausgebildet hat. Das ist der Umgang
Japans mit seinen Staatsschulden. Das Land der aufgehenden Sonne
beweist jeden Tag, dass es sich durchaus bequem an den Ufern des
Acheron leben lässt, wenn man Schulden sich über einen
langen Zeitraum jeden Tag für ein wenig in der wärmenden,
aufgehenden Sonne verdunsten l&au ...
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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes (nicht lektorierter Rohentwurf)Produktivkräfte und Technischer Fortschritt
Die
Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung
bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an
Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann
trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die
weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann
eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus
kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein
technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...
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Attac fractale, Fractale en march (nicht lektorierter Rohentwurf)Good ones don’t come by the score
Der Ansatz einer
fraktalen Geometrie der Märkte stellt die allseits verbreitete
Hypothese der effizienten Märkte grundlegend in Frage. Und damit
natürlich auch gleich jeden Ansatz eines Gleichgewichtes, der
das Marktgeschehen, aus welchem Blickwinkel auch immer, sei es unter
Angebot und Nachfrage oder unter rein montären Prozessen
betrachtet. Momentum-Strategien ersetzen nun historische Trend- bzw.
Kursverlaufsan ...
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Oma’s Küche, Arbeit im Saldo minus (nicht lektorierter Rohentwurf)Pleite durch Arbeit
Die
Staaten Europas haben zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen
nur wenige Flugzeugträger und sind bei den Militärbasen
selbst in ihrer Tradition als Kolonialmächte nicht mehr
relevant. Sie müssen andere Mittel anwenden. In unserem
Zusammenhang erinnern wir daran, dass die Wirtschaftsgeschichte der
EU von der EWG an eine politische Entscheidung war, die hauptsächlich
zur Friedenssicherung durch gemeinsame Wirtschaftsbeziehungen
zwischen Frankreich und Deutschland initiiert worden war ...
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Mit Krisen auf Wanderschaft, Krisen im Umkehrschluss, Fragmentierung der Krisen (nicht lektorierter Rohentwurf)Krisenmarktwirtschaft
Die neue politische Ökonomie ist schwer in
jedem Fall zu identifizieren. Ihr Kennzeichen deshalb ist
Unkenntlichkeit. Unkenntlichkeit insofern, als man auf ihre
Entscheidungen und Einflüsse auf die Wirtschaftsprozesse meist
nur induktiv schließen kann; jedenfalls die von Bedeutung. So
sind die Notenbankprogramme öffentlich der autonomen
Entscheidungen ihrer Gremien zur Zins- und damit zur
Inflationssteuerung zu verdanken. Aber jeder „weiß“,
also ahnt mittlerweile, dass die Einflüsse der ...
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can't beat the fealingFreiheit – die Rahmenerzählung schlechthin
An der Philosophie interessieren ihre
großen Problemtitel, ihre Begriffe des Guten, des
Schönen und des Wahren.
Sie wurden früh formuliert. Jede Generation m ...
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TheaterWas für ein herrliches Theater!
Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017)
Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann
Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
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Walter Tydecks - Technologien und offene Fragen – mit Schwerpunkt EnzymtechnikWeiße Biotechnologie
Bioökonomie
Es gibt einen Trend von der erdöl- zur biobasierten Ökonomie. »In der Weißen Biotechnologie sehen viele bereits heute einen Motor des nächsten, innovationsgetragenen Wirtschaftszyklus.« (BRAIN, abgerufen am 3.6.2015) Es ist zu erwarten, dass die Bioökonomie schrittweise alle Phasen des Produktionsprozesses erfasse ...
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Erinnerung - Aufmerksamkeit
Das Wissen darum, dass wir, wie Heraklit sagt, nicht zweimal in den
selben Fluss steigen, begleitet seit Menschengedenken die
Begriffsbildung. Wie kann man dem Fluss einen Namen geben und wie vor
allem Tag für Tag den gleichen?
Das
Ungleiche, das Nicht-selbe ist ja offenbar das Wasser. Das Problem
der Nicht-Selbigkeit bestünde offenbar nicht, wenn der Fluss
einfach austrocknete. Er wäre, der Heraklitschen F ...
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Hölderlins Krypto-Romatik
Urteil und Sein
Urteil
ist im höchsten und strengsten Sinne die
ursprüngliche Trennung des in der intellektualen Anschauung
innigst vereinigten Objekts und Subjekts, diejenige Trennung, wodurch
erst Objekt und Subjekt möglich wird, die Ur=Teilung. Im
Begriffe der Teilung liegt schon der Begriff der ge ...
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