Etwas wissen, was heißt das? Und was heißt etwas glauben?Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
Offensichtlich
ist propositionales Wissen („Dort steht ein Tisch“,
„Paris liegt in Frankreich“) von nicht-propositionalem
(„Ich kann Fahrrad fahren.“) zu unterscheiden:
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Automatische Erkennung von Handschrift, Turing-Vollständigkeit neuronaler Netze, Aktivierungsfunktionen, Fehlertoleranz und Redundanz, Trainings- und Kontrolldaten, die KostenfunktionDas Perzeptron in Aktion
Also rein ins Geschehen! In Folgendem
möchte ich eine konkrete Technik, die automatische Erkennung von
Handschriften auf ihren erkenntnistheoretischen Gehalt hin auslegen,
durchaus nicht grundsätzlich anders, als wenn ich einen Text
Shakespeares interpretieren würde. Ein Stück klassische
Bildung und eine gewisse Kompetenz zur Literaturinterpretation traut
man uns ja zu. Unter einer philosophischen Interpretation von
technischen Algorithmen kann man sich dagegen meis ...
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Wie intelligent ist 'Künstliche Intelligenz'?Die Trennung von Intelligenz und Bewusstsein
Das Wort Intelligenz kommt vom
lateinischen intellegere, was die konkrete Handlung des Aussortierens
von etwas aus einer Vielfalt bezeichnete. Davon wurde in der Folge
abstrahiert. Intelligenz meinte dann ganz allgemein die ...
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Elitendemokratie und Meinungsmanagement
http://www.tele-akademie.de - Demokratie beruht auf der Idee, dass die Bürger zur politischen Selbstbestimmung befähigt sind. Inzwischen ist die Komplexität moderner Gesellschaften so groß geworden, dass kein Einzelner sie mehr zu erfass ...
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Wahlen beieinflussen
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Fazit
Frage ist, ob sich die
Ausbreitung der Logik des Populismus als Denkweise wirklich durch
'besseres Zuhören' stoppen lässt, wie von fast allen
Parteien in Deutschland empfohlen. Diese Zuversicht hat eine, wie
ich finde, entscheidende Schwachstelle: Gesetzt, jemand neigt in
einer Mangelsituation – z.B. Arbeitslosigkeit, Angst, sozial abzurutschen – dazu,
sich als Opfer im Sinne der populistischen Proto-Logik zu sehen, dann
ist nicht einzusehen, warum schon 'besseres Zuhören' ihn dazu
bewegen sollte, auf die Vorteile der populistische ...
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Von Michel Houellebecq bis Blaise PascalZitate über Langeweile
Es
scheint bisweilen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Menschen
weniger denn je bereit sind, Langeweile zu ertragen, und ohne jeden
Zweifel füllen Abwechslung und „Action“ heute die
Ka ...
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Es gibt keinen inneren Zwang in Gruppen, Zwang auszuübenGrößer als der Mount Everest
Macht ist gesetzgebend und steht daher gleichsam per definitionem
ausserhalb des Gesetzes. Individuelle Machtphantasien haben immer
auch etwas zu tun mit Gesetzlosigkeit. Der Outlaw, der
Gesetzesbrecher träumt von einer Gesellschaft oder Welt, die von
ihm allein bestimmt ist. Insofern ist der Outlaw auch gleichzeitig
ein ‚Weltverbesserer‘. Die Bandbreite dieser Form von
Machtphantasien umschließt Politiker und Pubertierende genau so
wie Konzernvorstände, Literaten wie Country Sängerinnen.
Zum Glück nicht alle aus den jeweiligen G ...
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Macht-Persönlichkeit • Das Andere in uns • Deklinationen des Anderen: Sprache und ReligionMacht irre
Im August 2012 entschied das
Bundesverfassungsgericht, auch unter dem Eindruck des zunehmenden
Terrorismus, dass unter strengen Auflagen Einsätze der
Bundeswehr im Inland erlaubt seien. In seinen Ausführungen
verlangt das Bundesverfassungsgericht für den Fall Tatsachen
katastrophischen Ausmaßes. Es müsse ein
katastrophaler Schaden unmittelbar bevorstehen, gewissermaßen
ein Fall von annähernder Vaterlandsverteidigung (im Innern), der
durch die „asymmetrische Kriegsführung ...
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Walter Tydecks zu: Biomedizinische Erneuerung des Menschen oder neuer Übermenschwahn?Mensch 2.0
Einleitung
Citizen Cyborg ist der Titel eines 2004 erschienenen Buches von James Hughes (seit 1984 buddhistischer Mönch, Soziologie-Abschluss in Chicago, unterrichtet Bioethik am Trinity College in Connecticut, 2004-2006 Präsident der World Transhumanist Association, Präsident des Institute for Ethics and Emerging Technologies). Citizen Cyborg könnte frei übersetzt werden mit »Bürgerrechte für künstliche intelligente Wes ...
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Ästhetik: Zur Arbeit von Peter Brook
Der leere Raum
Wir sind dabei, einen philosophischen Begriff von Ästhetik zu
erarbeiten. Und wir sind dabei ganz am Anfang. Nicht ganz natürlich.
Selbstverständlich ist uns bewusst, dass sich ein Kunstbegriff heute
nicht mehr auf ein auch nur im mindesten allgemeingültiges
Konzept der Schönheit mehr stützt und schon gar nicht auf
bestimmte Abbildungsideale. Aber diese begründete Skepsis lässt
sich nicht so ohne weiteres durch einen besseren Kunstbegriff füllen.
Kann es heute überhaupt noch einen sinnvollen Begriff von
Ästhetik geben? Das ist un ...
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