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Aus dem Inhalt:

Einige Hauptprobleme beim Versuch, sich auf gemeinsame Verfahren des Begründens zu einigen

Was heißt 'rational'?

Drei nicht gerade unproblematische philosophische Grundüberzeugungen greifen in der Geistesgeschichte und heute immer noch unübersehbar ineinander und prägen das Verständnis dessen mit, was als rational gelten soll,

a) die Behauptung einer Sein-Sollens-Schranke in der Ethik, die l ...

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Panikattacken und Beruhigungspillen, Derivate der politischen Ökonomie       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krise in Sicht

Schwarzer Freitag, Weltwirtschaftskrise, zwei Begriffe der Makroökonomie, bei deren Aussprache viele Menschen, auch solche aus den westlichen Industrieländern, heute noch Bauchschmerzen bekommen. So ist auch die bloße Vorstellung, dass die Volkswirtschaften des Westens erneut in eine Krise geraten könnten, ausreichend genug, um die Menschen auf die Straße und die Säure in deren Mägen und Hirne zu treiben; Angst essen Seele auf.

Wir kommen also nicht umhin, einen ...

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Armut, wer bitte? Armut und Krise       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krise und sozialer Fortschritt

Armut – ökonomisch

Die Wissenschaft hat uns bei der Bestimmung von Armut nicht sonderlich viel geholfen. Dass sie eine brauchbare Relation zwischen Armut und einer, auf die Volkswirtschaft konzentrierten Krise begründen kann, ist daher unwahrscheinlich. Natürlich hat Armut auch etwas zu tun mit der Art, wie eine Gesellschaft, eine Volkswirtschaft ihre Erwerbstätigen in Arbeit bringt und hält. Die Veränderungen sind allenthalben sichtbar. Eine Beurteilung, in wie weit diese Veränd ...

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Fazit

Frage ist, ob sich die Ausbreitung der Logik des Populismus als Denkweise wirklich durch 'besseres Zuhören' stoppen lässt, wie von fast allen Parteien in Deutschland empfohlen. Diese Zuversicht hat eine, wie ich finde, entscheidende Schwachstelle: Gesetzt, jemand neigt in einer Mangelsituation – z.B. Arbeitslosigkeit, Angst, sozial abzurutschen – dazu, sich als Opfer im Sinne der populistischen Proto-Logik zu sehen, dann ist nicht einzusehen, warum schon 'besseres Zuhören' ihn dazu bewegen sollte, auf die Vorteile der populistische ...

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Zum Verbrechen geboren?

War es in der Philosophie seit Hegel spätestens unumstritten, dass Freiheit zum Wesen der menschlichen Existenz gehört, was leider nicht heißt, dass dieser Erkenntnis auch immer in den folgenden philosophischen Systemen und Auffassungen der entsprechende Stellenwert eingeräumt wurde, so stellte sich nach der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und den damals noch weitgehend unembedded news vom Vietnamkrieg die Frage nach dem Ursprung des „Bösen& ...

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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016

Das 'Glück' in der Moderne

Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine plausible Begründung ethischer Urteile. „Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...

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(Faust II, 5. Akt, Szene 2) - eine der bis heute profiliertesten Thesen zum Thema Glück überhaupt

Fausts Tod

Faust

Die Sterne bergen Blick und Schein, Das Feuer sinkt und lodert klein; Ein Schauerwindchen fächelt's an, Bringt Rauch und Dunst zu mir ...

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Foto: © Monika. M. Seibel, »Ernte«
Foto: © Monika. M. Seibel, »Ernte«

Der Satz vom Grund

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Heidegger untersucht den Satz „Nichts ist ohne Grund“. Die positive Umschrift des Satzes wäre, so Heidegger: Alles Seiende hat einen Grund.< ...

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Thomas Bernhards sarkastische Polemik gegen Heidegger

Nieder mit diesem schrecklichen Heidegger!



(Der im Text zitierte Reger ist eine Kunstfigur in einer Kommödie von Thomas Bernhard)

"Tatsächlich erinnert mich Stifter immer wieder an Heidegger, an diesen lächerlichen nationalsozialistischen Pumphosenspießer. Hat Stifter die hohe Literatur auf die unverschämteste Weise total verkitscht, so hat Heidegger, der Schwarzwaldphilosoph Heidegger, die Philosophie verkitscht, Heidegger und Stifter haben jeder für sich, auf seine Weise, die Philosophie und die Literatur heillos verkitscht. Heidegger, dem die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen nachgelaufen sind und den sie mit widerwärtigen und stupiden Doktorarbeiten überhäuft haben schon zu Lebzeiten, sehe ich immer auf seiner Schwarzwaldhausbank sitzen neben seiner Frau, die ihm in ihrem perversen Strickenthusiasmus ununterbrochen Winterstrümpfe strickt mit der von ihr selbst von den eigenen Heideggerschafen heruntergeschorenen Wolle. Heidegger kann ich nicht anders sehen, als auf der Hausbank seines Schwarzwaldhauses, neben sich seine Frau, die ihn zeitlebens total beherrscht und die ihm alle Strümpfe gestrickt und alle Hauben gehäkelt hat und die ihm das Brot gebacken und das Bettzeug gewebt und die ihm selbst sei ...

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