Automatische Erkennung von Handschrift, Turing-Vollständigkeit neuronaler Netze, Aktivierungsfunktionen, Fehlertoleranz und Redundanz, Trainings- und Kontrolldaten, die KostenfunktionDas Perzeptron in Aktion
Also rein ins Geschehen! In Folgendem
möchte ich eine konkrete Technik, die automatische Erkennung von
Handschriften auf ihren erkenntnistheoretischen Gehalt hin auslegen,
durchaus nicht grundsätzlich anders, als wenn ich einen Text
Shakespeares interpretieren würde. Ein Stück klassische
Bildung und eine gewisse Kompetenz zur Literaturinterpretation traut
man uns ja zu. Unter einer philosophischen Interpretation von
technischen Algorithmen kann man sich dagegen meis ...
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Wo ist der Zufall geblieben?Think about ..
Bei unserem Beispiel, der
Handschrifterkennung könnte die Inputschicht auch mehr oder
weniger als 784 Messpunkte haben und die Outputschicht mehr oder
weniger als genau 10? Etwa dann, wenn die zugrundeliegenden Bilder
ein anderes Format hätten. Bei einem Format von 100 * 100 Pixeln
hätte man eben 10.000 Messpunkte. Es gibt eine Vielzahl von
Modulationsmöglichkeiten. Man hätte einen entsprechend
höheren ökonomischen Aufwand, ohne ein reic ...
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Eine Sozialkompetenz steht infrage.Lügen können
Mit Datenintegrität
ist folgendes Problem gemeint: Man stelle sich einen Augenblick vor,
die Fähigkeit, die Menschen nun einmal haben und ...
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Das Nichts kommt durch den Menschen in die WeltSartres Erfindung des Menschen
Ich
möchte mit einer Beobachtung zur Aktualität Sartres
beginnen, und zwar auf eine zugegebenermaßen etwas merkwürdige
Art, indem ich nicht zuerst über Sartre spreche, sondern über
eine berühmt gewordene Schlußformel Foucaults. Er schreibt
am Ende von Die Ordnung der ...
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das Böse, Teil 9Antigone – nichts geht mehr
Es
wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene
Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal
ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft
dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur,
ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits
implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem
glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden
vers ...
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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
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Wann ein Text faschistisch ist und wann eine Person
Heidegger und „die schwarzen Hefte“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Thomas Assheuer schreibt in DIE ZEIT online 27. Dezember 2013:
"Er
spricht vom Rasseprinzip" Nach seinen jetzt bekannt gewordenen
Ausfällen gegen die Juden lasse sich Heidegger nur noch schlecht
verteidigen.
Aber
muß es, wenn man wie wir Heideggers Rede über den Satz von
Grund liest, darum gehen, Heidegger zu verteidigen? Assheuer schreibt
– und ich lese mit. Anmerkungen in Doppelklammern von mir:
»Heidegger,
den viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten, war
ein bekennender Nazi. Der Mann, dessen Buch Sein und Zeit "das
bedeutendste philosophische Ereignis seit Hegels Phä ...
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