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Aus dem Inhalt:

Erkenntnistheorie und der Antagonismus der Zeit

Zufall und Notwendigkeit

Das Begriffspaar Zufall und Notwendigkeit markiert ein fundamentales, erkenntnistheoretisches Dilemma in der Philosophie, angefangen mit den verschiedenen Lesarten von Platons Timaios und gewiss auch innerhalb der platonischen Ontologie, so man von solch einer reden möchte, selbst. Sei’s drum, ob der Timaios der mittleren oder späten Schaffensphase Platons zugeordnet werden darf, das Problem war irgendwann unvermeidbar, ist es dem Denken seither doch im ...

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Rechtsfreie Räume? • Krise und Responsivität • >Die populistische Elementarrationalität

Meinung und Affekt

Demokraten optieren dafür, dass es die ungehinderte Bildung einer öffentlichen Meinung e ...

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Wer setzt die Ziele? • Num pacta sunt servanda? • ethische Integrität • Bruttoinlandsprodukt

Primat der Politik

Wer verantwortet die Verteilung der Güter? Heute ist ein Wirtschaftsunternehmen für die Versorgung seiner Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen nur dann und nur in soweit verantwortlich, als sein Geschäft in einem rechtlichen Rahmen stattfindet, der es dafür verantwortlich macht. Ist es Aufgabe eines Unternehmens, das wirtschaftlich tätig ist, Kapital anzuhäufen? Nein, und auch nach marktwirtschaftlichem Kriterien i ...

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Das Nichts kommt durch den Menschen in die Welt

Sartres Erfindung des Menschen

Ich möchte mit einer Beobachtung zur Aktualität Sartres beginnen, und zwar auf eine zugegebenermaßen etwas merkwürdige Art, indem ich nicht zuerst über Sartre spreche, sondern über eine berühmt gewordene Schlußformel Foucaults. Er schreibt am Ende von Die Ordnung der ...

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Auszug aus Schellings Freiheitsschrift

Die Sehnsucht des ewige Einen,
sich selbst zu gebären.

Die Schlüsselstelle aus Friedrich Wilhelm Schellings

Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit, 1809

„(…) Da nichts vor oder außer Gott ist, so muß er den Grund seiner Existenz in sich selbst haben. Das sagen alle Philosophen; aber sie reden von diesem Grund als einem bloßen Begriff, ohne ihn zu etwas Reellem und Wirklichem zu machen. Dieser Grund seiner Existenz, den Gott in sich hat, ist nicht Gott absolut ...

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Der gemeinwohlorientierte Staat

Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ...

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Heinrich von Kleist

Über das Marionetten Theater

Als ich den Winter 1801 in M... zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen Garten, den Herrn C. an, der seit kurzem, in dieser Stadt, als erster Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko außerordentliches Glück machte. Ich sagte ihm, daß ich erstaunt gewesen wäre, ihn schon mehrere Male in einem Marione ...

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